Künstliche Intelligenz

Wenn Musik zur Mode wird

In den 1980er Jahren revolutionierte der niederländische Fotograf Anton Corbijn mit seiner Inszenierung von Bands wie U2 oder Depeche Mode die visuelle Ästhetik der Musik. Nun kehrt er mit einem faszinierenden Fotoprojekt zurück: Wie könnte ein Modestil aussehen, wenn er von einer Band und ihrem Album geprägt wäre? – Eine frei erfundene Geschichte mit Bildern, von Künstlicher Intelligenz geschaffen.

Dominique Haussener

| 07. August 2023

Die Idee hinter der neuesten Arbeit des 68-jährigen Starfotografen ist simpel: «Wie sähe es aus, wenn ein Album einer Band zum Modestil wird?» Mit seiner Kamera überträgt Anton Corbijn die Essenz der Musik in die Welt der Mode. Er transformiert die visuelle Identität legendärer Alben in ikonische Modestile und schafft so neue Blickwinkel auf die kreative Fusion von Musik und Mode.

Das erste Album, das von Corbijn in einen Modestil verwandelt wurde, war «The Dark Side of the Moon» von Pink Floyd. Den melancholischen, atmosphärischen Klängen entsprechend in karger Landschaft, das Model introspektiv in die Ferne schauend. Schon fast beiläufig annektiert es das Cover des legendären Konzeptalbums, das ein Prisma mit einer Lichtbrechung in die Spektralfarben zeigt.

Für die Inszenierung des Depeche Mode Albums «Violator» setzt Corbijn das Model mit schwarzer Sonnenbrille im schwarzem Trenchcoat vor einer Wand roter Rosen in Szene. Damit bringt er die Dunkelheit, Intensität und Emotionalitätt des erfolgreichsten Studioalbums der britischen Synthie-Pop-Band auf den Punkt, dem rockige Elemente eine gewisse Härte und Energie verleihen.

Durch seine unverkennbare Ästhetik hat Anton Corbijn mit diesem Fotoprojekt erneut bewiesen, dass er ein Meister der bildlichen Inszenierung ist und die Fähigkeit besitzt, die Musik auf einzigartige Weise einzufangen und zum Ausdruck zu bringen. Auf die Frage, wie er nach so langer Zeit die Auseinandersetzung mit den Werken der Achzigerjahren erlebt hat, zeigte sich der Fotograf sichtlich irritiert: Ihm sei kein solches Fotoprojekt bekannt. Nun, wo er recht hat…

 

Die Wahrheit hinter dieser Geschichte und ihren Bildern

So wie die obenstehende Geschichte frei erfunden ist, sind auch die hier gezeigten Fotos nicht echt. Sie wurden von Dominique Haussener (Managing Director evoq Zürich) und Thomas Barthelmeus (Selbständiger Drehbuchautor in Hamburg) mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz von midjourney generiert.

evoq steht den Möglichkeiten, die sich durch Künstliche Intelligenz ergeben, aufgeschlossen gegenüber. Wir sind überzeugt, dass die Vorteile Künstlicher Intelligenz überwiegen und gezielt eingesetzt einen Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden darstellen. Die dynamische Entwicklung in diesem Bereich erfordert dabei einen kritischen und anpassungsfähigen Umgang mit diesen Technologien. An dieser Diskussion beteiligen wir uns aktiv.

Wer den Sound zu den Bildern hören möchte, findet diesen in unserer Spotify-Playlist zu diesem Artikel.

Pink Floyd «The Dark Side of the Moon» (1973)

Depeche Mode «Speak & Spell» (1981)

Depeche Mode «Violator» (1990)

Eurythmics «Sweet Dreams (Are Made of This)» (1983)

Prince «Purple Rain» (1984)

Soft Cell «Non-Stop Erotic Cabaret» (1981)

Manu Chao «Clandestino» (1998)

They Might Be Giants «Flood» (1990)

OMD «Dazzle Ships» (1983)

Matt Bianco «Whose Side Are You On?» (1984)

The National «Sleep Well Beast» (2017)

The Roots «The Tipping Point» (2004)

Thom Yorke «The Eraser» (2006)

Ultravox «Lament» (1984)

Missy Elliott «Under Construction» (2002)

Björk «Homogenic» (1997)

Aphex Twin «Richard D. James Album» (1996)

System of a Down «Toxicity» (2001)

House of Pain «Fine Malt Lyrics» (1992)

The White Stripes «Elephant» (2003)

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