Signaletik

evoq: Ihre Agentur für Signaletik und Orientierungssysteme

In komplexen Gebäuden und Arealen entscheidet durchdachte Signaletik über Besucherzufriedenheit, Sicherheit und Effizienz. Studien des Fraunhofer-Instituts belegen: Gut gestaltete Orientierungssysteme reduzieren Suchzeiten um bis zu 62% und steigern die Nutzerzufriedenheit um durchschnittlich 45%. evoq entwickelt Signaletik, die Menschen intuitiv ans Ziel führt, Irrwege vermeidet, Personal entlastet und Ihre Marke im Raum erlebbar macht – in Spital- und Bürobauten, Hochschulen, Museen, Verwaltungsgebäuden, Shopping-Centern, Verkehrsknotenpunkten oder auf ganzen Firmenarealen.


Was ist Signaletik?

Signaletik umfasst Gestaltung, Planung und Umsetzung von Orientierungssystemen in Innen- und Aussenräumen. Dazu gehören Raumbeschilderungen, Gebäudekennzeichnungen sowie Fern- und Nahkennzeichnung im Aussenbereich. Die verwendeten Systeme können analog oder digital sein, oder eine Kombination davon.

Doch Signaletik ist mehr als Beschilderung: Sie steht an der Schnittstelle zwischen Mensch und Architektur. Sie strukturiert gebaute Umgebung und macht sie zugänglicher, verbindet Funktionalität mit Design und stärkt die Markenidentität durch räumliche Inszenierung. Bei evoq verstehen wir Signaletik immer als integralen Bestandteil des Markenauftritts – als Touchpoint der Marke in der realen Welt.


Warum ist Signaletik wichtig?

Steigende Mobilität, zunehmende Gebäudekomplexität und digitale Transformation stellen neue Anforderungen an Orientierungssysteme. Ob Mitarbeitende, Besuchende oder Kundschaft – niemand möchte sich in unübersichtlichen Gebäuden oder verwirrenden Arealen verlieren. Durchdachte Signaletik sorgt für klare Wege, reduziert Stress und steigert die Aufenthaltsqualität messbar.


Ziele der Signaletik

Ein wirksames Signaletikkonzept verfolgt vier zentrale Ziele:

  • Übersicht schaffen: Nutzende erfassen auf einen Blick die räumliche Struktur und lokalisieren relevante Bereiche. Analoge und digitale Medien werden gezielt eingesetzt, um schnelle Orientierung zu ermöglichen.
  • Wegweisung bieten: Intuitive Leitsysteme führen Nutzende sicher und effizient zu ihrem Ziel. Eindeutige Bestätigungen bei der Ankunft schaffen Sicherheit und positive Nutzererfahrung.
  • Marke inszenieren: Signaletik macht Ihre Marke im Raum erlebbar und schafft als physischer Marken-Touchpoint Wiedererkennbarkeit und emotionale Identifikation.
  • Aufenthaltsqualität steigern: Gut gestaltete Signaletik erhöht nachweislich Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden – für ein positives Gesamterlebnis in Ihren Räumen.


Was gehört zu einem Signaletikkonzept?

Ein umfassendes Signaletikkonzept beinhaltet:

  • Informationsarchitektur und User Journey im Aussen- und Innenraum
  • Grafisches Konzept mit markenkonformer Typografie und visuellen Elementen
  • Zwei- oder dreidimensionale Kennzeichnungselemente, digitale und taktile Komponenten
  • Übersichtspläne (Floorplans) für das Innenleben von Gebäuden, statisch, digital oder auch interaktiv
  • Digital Signage: elektronische Displays für dynamische Inhalte
  • Systematische Raumnummerierung und Namenslogik
  • Piktogramme und Piktogrammsysteme
  • Ausführungsplanung: Platzierung, Produktions- und Montageanweisungen
  • Guidelines und Reinzeichnung für die Realisation


Besondere Herausforderungen

So viel wie nötig – so wenig wie möglich

Das Raumerlebnis wird primär durch Architektur geprägt. Gute Architektur führt intuitiv durch Räume. Signaletik unterstützt dort, wo Wege mehrdeutig werden. Während klare Strukturen nur wenige Elemente benötigen, erfordern komplexe Raumgefüge kreative Lösungen. Entscheidend: Nicht jeder Raum braucht Beschilderung – eine Schilderflut gilt es zu vermeiden.


Vielfalt der Nutzergruppen

Die Anforderungen unterscheiden sich je nach vorgesehenen Nutzergruppen grundlegend: Ist das Gebäude öffentlich zugänglich oder nur für internes Personal? Werden verschiedene Sprachen gesprochen? Eine sorgfältige Nutzeranalyse ist entscheidend für den Projekterfolg.


Inklusion als Standard

Öffentliche Gebäude müssen barrierefrei sein und damit grösstmögliche Inklusion erlauben – das gilt auch für die Wegleitung. Menschen mit Gehbehinderung benötigen andere Routen, Sehbehinderungen müssen berücksichtig werden. Gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen integrieren wir taktile Elemente, akustische Signale und sorgen für kontrastreiche Gestaltung. Eine SIA-Studie zeigt: Inklusive Orientierungssysteme verbessern die Navigation für alle Nutzenden um durchschnittlich 34%.


Digitale Integration

Moderne Orientierungssysteme verbinden physische und digitale Komponenten:

  • Dynamische Aktualisierung von Informationen
  • Integration von Echtzeit-Daten (Belegung, Wartezeiten)
  • Interaktive Wegfindung via Smartphone
  • Barrierefreie digitale Assistenz

Eine Evaluation des Digital Signage Verbands belegt: Hybride Systeme steigern die Orientierungseffizienz um weitere 28%. Dennoch gilt: Digital ist nicht automatisch besser als analog. Der Einsatz digitaler Elemente muss zur Nutzungssituation passen. Auch Nachhaltigkeit und tatsächlicher Bedarf an dynamischer Information sind zu berücksichtigen. Idealerweise verknüpft ein Signaletikkonzept beide Welten intelligent.


Nachhaltige Materialität

Wir entwickeln Materialität und dreidimensionale Gestaltung in enger Zusammenarbeit mit Umsetzungspartner:innen. Dabei setzen wir auf zukunftsweisende Materialien mit minimaler Umweltbelastung – recycelte Verbundwerkstoffe, photolumineszierende Beschichtungen, energieautarke E-Ink-Displays – und achten auf Langlebigkeit sowie einfache Bewirtschaftung.


Der evoq-Signaletik-Prozess: Von der Analyse bis zur Montage

Mit evoq haben Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite, der Sie durch den gesamten Prozess begleitet. Unsere Expert:innen entwickeln innovative und nachhaltige Signaletikkonzepte, die Ihre Zielgruppen begeistern.


Phase 1: Nutzer- und Gebäudeanalyse

Wir beginnen mit einer umfassenden Analyse der Nutzerströme und architektonischen Gegebenheiten. Durch Beobachtung, Interviews oder auch digitale Tracking-Methoden erfassen wir tatsächliche Bewegungsmuster und Orientierungsbedürfnisse aller Nutzergruppen – einschliesslich Menschen mit Beeinträchtigungen.


Phase 2: Signaletikkonzept

Auf dieser Grundlage entwickeln wir ein Konzept, das Orientierung und Markenidentität nahtlos verbindet. Es umfasst unterschiedliche User-Journeys und Nutzungssituationen – vom Aussenbereich über Verteilpunkte bis zur Destination im Gebäude. Wir verknüpfen diese Journeys mit dem passenden Raumprogramm und definieren die erforderlichen Orientierungselemente: von Leuchtwerbeanlage über Fern- und Nahkennzeichnung bis zu Wegweisern und Raumbeschriftungen. Zudem klären wir den sinnvollen Einsatz digitaler Oberflächen.


Phase 3: Designkonzept

Das Design setzt bei Ihrer Marke an, denn diese soll im Raum inszeniert werden. Unser Designteam gestaltet alle Elemente des Raumprogramms und erstellt Prototypen. Dabei achten wir auf markenkonforme Visualität und gut lesbare Typografie, die Markenwerte in den Raum überträgt. Die grafische Sprache wird durch Vorschläge zur Materialität und physischen Ausführung ergänzt.

Schon in dieser Phase arbeiten wir eng mit Umsetzungspartner:innen zusammen, um langlebige, nachhaltige und bewährte Lösungen zu entwickeln, die eine lange Nutzungsdauer und einfache Bewirtschaftung gewährleisten.


Phase 4: Ausführungsplanung

Auf Basis von Plänen – idealerweise nach einer Begehung – detaillieren unsere Signaletikplaner:innen die Verteilung aller Elemente. Die dabei entstehenden Bestückungspläne verorten und beschreiben sämtliche Positionen und bilden die Grundlage für die Realisation. Die Bestückungspläne werden durch ein Umsetzungsdrehbuch mit Montagestandards und Dokumentation individueller Situationen ergänzt. Je nach Wunsch liefern wir für alle grafischen Elemente detaillierte Guidelines oder produktionsfertige Daten.


Phase 5: Montagebegleitung

Herstellung und Montage erfolgen durch die Umsetzungspartner:innen. Wir begleiten diese Phase eng und sind bei der finalen Abnahme vor Ort.


Häufige Fragen zur Signaletik

Welche Partner:innen braucht es für Signaletikprojekte?

Die Entwicklung, das Design und die Planung übernehmen wir als Agentur, ggf. auch die Erstellung von Produktionsdaten. Herstellung und Montage erfolgen durch spezialisierte Umsetzungspartner:innen. evoq bietet die Gesamt-Projektleitung an. Die genauen Schnittstellen definieren wir im Vorfeld.


Reichen nicht Standardsysteme für Beschilderungen?

Die Signaletiksysteme sollten modular aufgebaut sein und möglichst alle Bedürfnisse im Gebäude abdecken. Gleichzeitig sollten sie möglichst markenkonform sein. Standardsysteme «ab Stange» sind eine Option, decken aber selten alle Anforderungen ab. Bei dreidimensionalen Elementen wie Pylonen oder Stelen empfehlen sich bewährte Konstruktionen spezialisierter Hersteller:innen – auch im Hinblick auf Reparaturen und Erweiterungen.


Sollten Orientierungssysteme heute nicht digital sein?

Der Einsatz digitaler Systeme hängt stark von der Nutzung ab. Diese ermöglichen dynamische Echtzeitinformationen und App-Integration, sind aber nicht immer nachhaltig – besonders im Aussenbereich. Ideal sind Systeme, die analoge und digitale Elemente intelligent vereinen, oder eine Weiterleitung auf einen «digitalen Zwilling».


Welche Rolle können Smartphones spielen?

Physische Signaletik-Elemente lassen sich via QR-Codes oder Near-Field-Technologie mit Apps verbinden (z.B. digitale Floorplans, interaktive Karten). Für Indoor-Navigation sind Signalverstärker (Beacons) nötig, die Ortung in mehrstöckigen Gebäuden ermöglichen.


Wie zukunftssicher sind Signaletiksysteme?

Wir entwickeln modulare Systeme, die sich flexibel erweitern lassen, und wählen Materialien, die langfristig verfügbar sind. Bei Digital Signage setzen wir auf Soft- und Hardware mit gesicherter Zukunftsfähigkeit durch Updates.


Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil jeder Signaletikplanung. Das betrifft Materialwahl und das Energiekonzept. Aber auch der langfristige Pflegeaufwand und die Erneuerungszyklen müssen mitgedacht werden. 


Wie wird Barrierefreiheit sichergestellt?

Wir berücksichtigen bei Gestaltung, Planung und Realisation die Richtlinien der Schweizerischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen.


Was kostet ein Signaletik-Konzept?

Die Kosten variieren je nach Projektgrösse und Anforderungen. Sie erhalten von uns eine transparente, individuell auf Ihr Projekt abgestimmte Kostenübersicht.


Wie lange dauert die Umsetzung?

Von der Konzeptentwicklung bis zur Installation vergehen in der Regel 3 bis 6 Monate, abhängig von der Projektkomplexität. Bei Neu- und Umbauten ist eine koordinierte Planung mit den Bauarbeiten zentral.


Signaletik mit Zukunft

Künstliche Intelligenz, Internet of Things und neue Displaytechnologien eröffnen faszinierende Möglichkeiten für Orientierungssysteme. Bei evoq verbinden wir Orientierungsdesign mit Markenkommunikation. Unser Ziel: intuitive Wege schaffen, die Menschen sicher ans Ziel bringen und gleichzeitig Ihre Marke stärken.

Egal, ob Sie ein neues Orientierungssystem für ein Spital, eine Hochschule oder ein Bürogebäude planen – wir sind Ihr Partner für durchdachte Signaletik.

 

 

 

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