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Zentralbibliothek Zürich

Baustellenkommunikation

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Umbauarbeiten in einer vielbesuchten und stillen Bibliothek stellen alle Beteiligten vor eine besondere Herausforderung. Besonders anspruchsvoll ist die Baustellenkommunikation in der Zentralbibliothek Zürich, die bis 2026 umfassend umgebaut wird – selbstverständlich bei laufendem Betrieb.

Baustellenkommunikation für die Zentralbibliothek Zürich

Dabei geht es nicht nur darum, Besucherinnen und Besucher sicher durch die sich stetig ändernden Wege zu führen, sondern den Umbau zu einer positiven Erfahrung zu machen – nahbar, transparent und verständlich. 

Die Zentralbibliothek ist zwar ein stiller Ort für das Studium, wird aber täglich von Tausenden Studenten frequentiert. Vor allem Studierende besuchen das Gebäude täglich, nutzen es als Lern-, Arbeits- und Begegnungsraum. Die vielfältigen Sanierungsarbeiten verändern jedoch die gewohnten Lauf- und Zugangswege immer wieder. Für die Verantwortlichen war schnell klar: Um der Verwirrung vorzubeugen, braucht es eine durchdachte und gut sichtbare Kommunikationslösung, die flexibel mit den Baustellenphasen mitwachsen kann.

Die Baustellenkommunikation ist deshalb als ein dynamisches System konzipiert, das sich während der Umbauzeit immer wieder anpassen lässt und neue temporäre Orientierungshilfen bereitstellt. Wegweiser, Informationsinseln und Beschilderungen verschwinden nicht einfach nach Gebrauch – sie werden an anderer Stelle der Baustelle neu platziert. So bleibt die Kommunikation stets aktuell und wiedererkennbar.


Nahe an den Studierenden

Ein Herzstück der Kommunikation sind die lebensgrossen Figuren, durch die sich die Zielgruppe – Studierende und Nutzerinnen der Bibliothek – direkt angesprochen fühlt. Diese Figuren tragen als Informationsträger das Logo der Zentralbibliothek, sind sympathisch gestaltet und vermitteln die Orientierungshinweise mit einem Augenzwinkern. Sie heben sich farblich und formal bewusst von der permanenten Signaletik ab und sorgen so für Aufmerksamkeit.

Die Gestaltung zielt darauf ab, den Umbau nicht als störend oder lästig darzustellen, sondern als Teil der Bibliothek, der auf Augenhöhe mit Ihren Nutzerinnen kommuniziert. Dadurch entsteht eine vertrauensvolle Verbindung zwischen der Institution und ihren Besucherinnen, was die nervigen Aspekte der Baustelle deutlich abmildert.


Von der Fassade bis zur digitalen Anwendung

Die Baustellenkommunikation erstreckt sich über viele Touchpoints: Ein grossflächiges Poster an der historischen Fassade klärt über die vorübergehende Verlegung des Haupteingangs auf, der aktuell an der Rückseite des Gebäudes zu finden ist. Im Inneren des Gebäudes schaffen grosszügig gestaltete temporäre Wände einen Eingangsbereich, welche über die weiteren Ziele informiert. Mobile Wegweiser leiten zielgenau durch die baustellenbedingt veränderten Raumstrukturen. 

Ergänzend dazu hält die Website der Zentralbibliothek aktuelle Informationen zum Baufortschritt bereit und bietet so die Möglichkeit, sich schon vorher über den Stand der Sanierung zu informieren.

Auch kleine Elemente wie Lesezeichen tragen die Botschaften weiter und schaffen so eine einheitliche und wiedererkennbare Kommunikationswelt – von analog bis digital.


Transparenz schafft Verständnis und Akzeptanz

Ganz bewusst verzichtet die Zentralbibliothek darauf, die Baustelle zu verstecken oder Kommunikation nur provisorisch zu handhaben. Stattdessen wird Offenheit gelebt: Besucherinnen erfahren, was gerade gebaut wird, warum und wie lange die Massnahmen dauern. Diese Transparenz schafft Verständnis und mildert Frustration über temporäre Einschränkungen deutlich.

Mit dieser Strategie gelingt es der Zentralbibliothek, sich als moderne, innovative und nahbare Institution zu positionieren. Gerade während einer Phase des Wandels bleibt die Kernaufgabe – Wissensvermittlung und Förderung der Lesekultur – im Mittelpunkt. Die unterhaltsame und sympathische Baustellenkommunikation verwandelt dabei potenzielle Irritationen und Unannehmlichkeiten in positive Markenerfahrungen. Die Baustellenkommunikation der Zentralbibliothek Zürich ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Wandel und Erneuerung transparent und nutzerorientiert vermittelt werden können. So bleibt die Zentralbibliothek ein lebendiger, attraktiver Ort – ganz gleich, was sich baulich verändert.

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